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Am 30. April 2008 wurde der Ideenwettbewerb mit der Prämierung der besten Vorschläge in Anwesenheit des Schirmherrn, Professor Dr. Michael Frenkel, Rektor der Otto-Beisheim-School of Management in Koblenz-Vallendar, und weiterer hochrangiger Vertreter von Hochschulen, Bildungseinrichtungen, Unternehmen sowie der repräsentativen Öffentlichkeit im Konferenzzentrum der Hanns-Seidel-Stiftung in München abgeschlossen.
In dem Wettbewerb wurde das erste mal überhaupt der Basis, den Studierenden selbst, die Gelegenheit gegeben, sich zum aktuellen Stand der Umsetzung des Bologna Prozesses für die Integration der Schlüsselqualifikationen in die Ausbildung zu äußern.
Die Zeit drängt, denn der Prozess soll bis zum Jahre 2010 in den nun 46 Ländern abgeschlossen sein, die sich dem Prozess anschlossen.
Den 94 Vorschlägen von 165 Studierenden aus 64 deutschen Hochschulen, die im Rahmen des Wettbewerbes beim Meyer-Camberg Institut eingingen, konnte man entnehmen, dass es zwar inzwischen einzelne Modelle für die Vermittlung von Soft Skills an den deutschen Hochschulen gibt, aber nach wie vor nur bedingt im erforderlichen Umfang und der Stringenz, die für die Ergänzung des Fachwissens unabdingbar sind.
Professor Frenkel verwies in seiner Rede darauf, dass nach einer aktuellen Studie der Münchner Personalmarketing GmbH zum Thema "Schlüsselqualifikationen im 21. Jahrhundert" aus dem März 2008 von 129 befragten Unternehmen 65% die personale Intelligenz für den Berufseinstieg und die Karriere genauso wichtig einschätzen wie das Fachwissen.
Wörtlich sagte er deshalb: " Für mich als Rektor einer Hochschule ergibt sich die Aufforderung, unseren Studenten neben einer fundierten fachlichen Ausbildung unbedingt auch das Erlernen von soft skills zur Steigerung ihrer Sozialkompetenz anzubieten. Ich persönlich bin ein großer Verfechter der Bedeutung und auch der Integration der Soft Skills und hoffe, dass durch diesen Wettbewerb in der Tat ein Impuls auf die Hochschulen ausgeht. Die Erfordernisse aus der Wirtschaft machen deutlich, dass dieser Wettbewerb einen solchen Impuls und eine solche Stellung im Rückblick darauf verdient."
Die Preise wurden in dem Festakt durch den Schirmherrn, den Gründungsgesellschafter und Urheber des Wettbewerbes Dr. Dieter Scheidemandel und die Geschäftsführerin des Institutes, Karin Heine, ausgehändigt.
Davor stellte einer der Juroren, Joachim Nickut, fest: " Den Wettbewerb kennzeichnet eine insgesamt beeindruckende Vielfalt der Konzepte und ein bemerkenswertes Engagement der Teilnehmer. Es war nicht leicht, eine eindeutige Entscheidung über die Platzierungen zu treffen."
Die Preisträger
Die Jury hat folgende Platzierungen für die Preisträger des Soft-Skill-Wettbewerbs ermittelt:
Zwei gleichberechtigte Erstplatzierte teilen sich das Preisgeld für den ersten und den zweiten Platz:
Johanna Schubert von der LMU München
und
Guido Hardieck, Alexander Styles, Arne Tutschapsky und Hauke Vierke von der WWU Münster
dritter Platz:
Wolfgang Scherl von der Nottingham University
vierter Platz:
Christian Kunde, Stefanie Pfannstiel und Carolin Werth von der Universität der Bundeswehr München
fünfter Platz:
Tobias Hartz und Franziska von Hutten von der Bucerius Law School Hamburg
Bilder von der Veranstaltung finden Sie unter Preisverleihung.
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